Archive for December, 2012

Newsletter und Gedanken zum Jahreswechsel

Ist das Ende der technischen Entwicklung in der Videotechnik abzusehen

Das Jahr 2012 neigt sich dem Ende zu ohne untergegangen zu sein. Zeit zur Besinnung und zur Vorausschau. Die Frage ist: Wie wird 2013? Wir wagen den Blick in die Glaskugel und ich sehe, ja was sehe ich den da? Nebel, erstmal viel Nebel und dann: Ja ich sehe es genau, die neueste Technik wird 8K in 4D oder halt nein doch nur 8K in 3D. 4D kommt erst 2014. Und ich sehe den ersten Dokumentarfilm komplett auf dem iPhone gefilmt und geschnitten von. Scheiße schon wieder Nebel, aber jetzt die Verbindung steht wieder, ich sehe es. Es ist Thomas Nowara.

Thomas Nowara auf der Cinec

Thomas Nowara auf der Cinec


Ja schon oft habe ich versucht die Nase in den Wind zu heben, Witterung aufzunehmen und zu sehen was die zukünftigen Entwicklungen sein werden. Mit der Erhöhung der Bildrate (angewandt bei „Der kleine Hobbit“) haben wir uns schon im Jahree 2008 bei der Erstellung der Diplomarbeit „Bewegung in Film- und Fernsehen“ beschäftigt.
Unser Steckenpferd der letzten Jahre ist die iPhonefilmerei.
Und Sie werden es nicht glauben. Ich habe in diesem Jahr schon das Ende der technischen Entwicklung für die Film- und Fernsehindustrie gesehen. Wenn die Auflösung des Auges erreicht ist kann die Technik nicht besser werden. Aber siehe da, die Techniker und Filmemacher sind nun in der Lage neben der örtlichen Auflösung die sich in 2K, 4K oder höher wiederspiegelt nun sich der zeitlichen Auflösung, also höheren Bildrate zu widmen. Was das bringt? Eine immer bessere Abbildung der Wirklichkeit. Bild und das Abzubildende sind in der Qualität immer ähnlicher.
Dieses Erreichen einer Endstufe der Entwicklungstechnik wird gekennzeichnet durch Ultra HD entwickelt von dem japanischen Sendegiganten NHK. Dieses Verfahren besitzt eine Auflösung von 7.680 x 4.320 (16 faches HDTV) bei einer Bildrate von 120 Hz. Ein weiteres Kennzeichen der Endstufe ist die Möglichkeit auf Handys in HDTV aufzunehmen. Und das Zurückziehen von Firmen aus dem Medienbereich, da die Märkte zu klein werden (sagt man).
Was heißt das für die Medienschaffenden? Sie müßen sich in ihren Produktionen immer weiter absetzen und höherwertig produzieren (2K, 4K). Also da bleibt alles gleich, alle paar Jahre muß neue Technik angeschafft werden. Zudem bringen viele Neuerungen einen höheren Kreativitätspool. D.h. es gibt z.B. mehr Möglichkeiten an der Uhr zu drehen und Zeiteffekte wie etwa SloMos einzusetzen.
Und dann – und diese Idee alt und neu zugleich. Dann kommt eben die Holografie und wird die Fotografie / das Filmen wo immer es geht ersetzen.

Resonanzen:
Geopge Margolin: this is a very clever piece of writing. I got a kick out of your “glaskugel” which in English is almost identical — being “Crystal Ball.”

Newsletter Schnittpunkt 28.12.2012

Magic Arm

Magic Arm


Sonderangebote – Deal oft he Day
Ab heute bis zum 2.1.2013 bieten wir unseren beliebten Magic Arm zu einem unschlagbaren Preis von nur 15,90 € an. Dieses Angebot gilt solange der Vorrat reicht.

In unseren Angeboten des Monats ist der Prompter People 15“ Teleprompter dabei. Er kostet im Januar statt 1.600 nur 1.440 €

Neue Wege gehen mit GigaPan Epic Pro
Mit der Epic Pro können Sie Standbilder in GigaPixelqualität aufnehmen. Sehen Sie sich unsere Kranhäuser in Köln oder besser noch das GigaPan von Heidelberg an.

Das setzt Maßstäbe und ermöglicht es für relativ wenig Geld die bei vielen Filmschaffenden vorhandene DSLR Kamera in einem neuen lukrativen Geschäftsfeld, der Panorama Fotografie einzusetzen. In meinem neuen Blog habe ich mich ausführlich der GigaPan Fotografie gewidmet.
GigaPan kaufen.

Plasma Licht - eine neue Lichtquelle

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Licht – einer unserer Schwerpunkte
Vom Kopflicht in LED, über Lichtkoffer in LED, Fluoreszenz oder Halogen können wir Ihnen alles bieten. Auch eine fundierte Beratung. In 2012 haben wir eine Diplomarbeit über LED Licht betreut. Wir kennen uns also bestens aus.


TNMD Verleih – Jetzt neu: Sony PMW 200 in 4:2:2

Jetzt kann das Keying besser werden. Wir haben uns mehrere PMW 200 angeschafft und bieten Ihnen nun ein weiteres Sony Arbeitspferd im Mietpark von TNMD an.

Copyright: Thomas Nowara
Alle Preisangaben in €, netto – plus 19% MwSt. und Versand

Schlaflos in Köln

Da kann jemand nicht schlafen wenn er nicht mein Buch unter dem Kopfkissen liegen hat. Das finde ich toll.

Eine Rezesion des Buches “Bewegung in Video und Film” bei Amazon:
Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen. Es ist für alle interessant, die sich für Bewegbilder (Film, Fernseh, Videos) interessieren……

“Hit Me with Your Best Shot” GigaPan Photo Competition

GigaPan

GigaPan

GigaPan invite you to participate in December’s “Hit Me with Your Best Shot” Photo Competition. Submit any GigaPan image of your choice, now through December 31st, for your chance to win a $50 American Express Gift Card! Cityscape, travel adventures, crowded events – the sky’s the limit with this open competition. To participate and to learn all the details about this month’s competition, please visit the GigaPan site. We look forward to seeing all the creative GigaPan images out there!

Köln Kranhäuser im Schnee

Epic Pro

Epic Pro

Die Kranhäuser im neuen Kölner Hafenviertel sind ein architektonisches Highlight. Wer Köln besucht sollte sich die Kranhäuser anschauen. Sebastian und ich nutzen die Gunst der Stunde, d.h. 20 cm Neuschnee in Köln und dann Sonne am folgenden Tag. Herausgekommen ist ein schönes GigaPan der Kranhäuser, Severinsbrücke und der Poller Wiesen.

GigaPan für Einsteiger

GigaPan EPIC PRO SET COMPLETE

GigaPan EPIC PRO SET COMPLETE

Vor kurzem hatte ich dann endlich selbst die Gelegenheit das GigaPan zu testen. Vorab sei gesagt, dass ich weit davon entfernt bin ein Foto-Profi zu sein. Dementsprechend war es also ein Härtetest für die GigaPan in Sachen Verständlichkeit und Anwenderfreundlichkeit.

Beim Aufbau selbst kommt es, zumindest bei der hier genutzen Version (GigaPan Epic Pro), zu keinerlei größeren Schwierigkeiten. Man sollte jedoch darauf achten ein entsprechend tragfähiges Stativ für ein solches Projekt zu verwenden, da je nach Gewicht des Objektives bei einer DSLR, zusammen mit dem Roboter selbst, schnell mal 5-6 kg erreicht sind. Wir konnten auf ein Manfrotto 504 zurückgreifen.

Für fast alle handelsüblichen Kameras nahmhafter Hersteller sind Verbindungskabel beigelegt, um die aufgesetzte Kamera durch die GigaPan auslösen zu lassen. Die Software selbst ist sehr eingänglich und einfach zu verstehen, auch wenn hier und da noch gefeilt werden könnte, aber: Das ist Meckern auf hohem Niveau. Wer die übersichtliche Bedienungsanleitung in die Hand nimmt und sich daran hält, vermeidet nahezu alle Fehler, die man bei der Einrichtung noch begehen könnte. Und selbst dann wird man vor der Aufnahme eines Panoramas von der Software noch einmal freundlich, aber bestimmt dazu aufgefordert, einige Einstellungen vorzunehmen.

Allerdings sollte man sich in einer Hinsicht vorbereiten: Die Aufnahme extrem großer Bilder verlangt einiges von den Akkus, sowohl der Kameras als auch der GigaPan. Es gibt nichts schlimmeres als 2 Stunden zu seinem Traumpanorama zu fahren und die Aufnahme zu starten, nur um dann anschließend bei der Hälfte der geschossenen Bilder feststellen zu müssen, dass man keinen Ersatz-Akku mit dabei hat und die Kamera/die GigaPan jegliche weitere Zusammenarbeit verweigert.

Bei Nahbereichpanoramen sollte man darauf achten, den Nodalpunkt richtig einzustellen. Das heißt: Den Einfallpunkt des Lichtes in der Hauptebene des Objektives mit dem mechanischen Drehzentrum der GigaPan gleich zu setzen, um Parallaxenverschiebungen vorzubeugen. Aber auch dafür findet sich ein Hinweis zur Vorgehensweise im Handbuch.

Und ein letzter Punkt: Die GigaPan erfragt vom Benutzer die linke obere und die untere Rechte Ecke des Zielbildes als Anhaltspunkt. Dementsprechend sollte man natürlich darauf achten, dass man bei höheren Objekten in der Bildmitte die Eckpunkte entsprechend anpasst.

Insgesamt jedoch ist das System intuitiv und vom Preis-Leistungs-Verhältnis mit Sicherheit zur Zeit eines der Besten am Markt. Die GigaPan lohnt sich sowohl für den Einstieg in den Bereich der GigaPixel- und Panoramafotografie, als auch für den professionellen Anwender.

Und wer sich bereits am Anfang gefragt hat, was die NASA mit diesem Projekt erreichen wollte, der sollte sich einmal die GigaPixelbilder der Marssonde “Curiosity” anschauen, die ebenfalls auf gigapan.com zu finden sind.

GigaPan und David Bergmann

GigaPan

GigaPan

Die nächste Begegnung mit dem GigaPan fand am 16.Juli 2011 in Mannheim statt. Bon JOvi war in der Stadt und gab ein Konzert. Mit dabei: Sein Tour-Fotograf David Bergman, der seine GigaPan nicht mit dabei hatte, aber unbedingt Panoramen im GigaPixel-Format am Abend des Auftritts machen wollte. Glücklicherweise hatte Thomas Nowara ein Gerät dabei und ich die Zeit und so führte eins zum anderen. (D.h. am Ende war Sebastian mit einer freundinn im Diamond Circle und lernte den Bruder von Bon Jovi kennen).

Stellvertretend für Davids Sammlung an hervorragenden GigaPan-Fotos, an dieser Stelle ein besonderes “Schmankerl” – Die erste Amtseinführung von Präsident Obama:

I do solemnly swear

Wie man an den beiden obigen Beispielen sehen kann, sind die Einsatzmöglichkeiten breit gefächert, auch wenn eines allen Bildern zu Grunde liegt: Eine beispiellose Detailtiefe und eine rießige Menge an Informationen.

Autor: Sebastian Borck

GigaPan – eine romantische Geschichte

 

GigaPan Epic ProIm Traumland der Panoramen

Viele von Ihnen kennen die folgende Situation: Man ist im Urlaub und findet sich beim Umherstreifen in den bisher unbekannten Gefilden plötzlich an einer Stelle, an der sich die Straßen weiten/der Wald lichtet/ die Bergkette den Blick frei gibt auf ein wunderschönes Panorama. Stillschweigend bestaunt man die Szenerie und versucht sich diesen besonderen Moment für immer im Gedächtnis zu erhalten.

So schön diese Erinnerungen auch sein mögen, so schwer ist diese anschaulich mit anderen zu teilen. Kunst und Fotografie helfen diese Momente einzufangen und für andere fest zu halten. Doch bis vor ein paar Jahren gab es für den Hobbyfotografen kaum eine Möglichkeit auf recht einfache Weise ein sehr gutes Panorama zu schießen.

Das änderte sich allerdings, als sich Google, die Carnegie Mellon University und die Roboter-Gruppe der NASA für das Projekt “GigaPan” zusammenschlossen. Ziel des Projektes war es, es jedem zu ermöglichen, mit einer geeigneten Digitalkamera unter Zuhilfenahme einer einfachen, automatisierten Plattform zum Schwenken und Kippen der Kamera, Bilder mit einer Auflösung im Gigapixel-Bereich zu erzeugen.

Um solche Informationen in ein Bild zu verpacken ist es nötig, je nach gewünschtem Detailgrad des Zielbildes, mehrere Einzebilder zu schießen. Dabei kommen ganz schnell mal mehrere hundert Fotos zusammen.

Da sich diese Fotos natürlich nicht von selbst zu einem Gesamtbild zusammensetzen wurde im Rahmen des Projektes auch an einer Software gearbeitet, welche die Einzeblider “stitched”, also zu einem Gesamtblid zusammensetzt.

Und zu guter Letzt müssen diese Bilder verfügbar gemacht werden. Diese kann man auf den Server des Projektes hochladen und sind dann mittels eines Flashplayers über das Internet verfügbar. Mittlerweile sind über 40.000 Panoramen unterschiedlicher Qualität auf der Projektseite zu betrachten.

 

Ich selbst kam mit dieser Art der Fotografie in Kontakt, als Thomas Nowara mir davon erzählte. Wirkliches Interesse entstand kurz darauf, als sich sein Neffe, Rico, daran machte, ein GigaPixel-Panorama des schönen Heidelberg zu schießen. Aber bilden Sie sich doch einfach selbst eine Meinung:

Oh Heidelberg, du Schöne…

Autor: Sebastian Borck