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Blick in die Zukunft der Film- und Videoproduktion

Ausbildung von Videojournalisten auf dem iPhone

Ausbildung von Videojournalisten auf dem iPhone

Angestoßen durch meinen Artikel „Gedanken zum Jahresende“ hat sich eine Diskussion zwischen Norbert Bolewski (ehemaliger Chefredakteur der FKT) und Thomas Nowara entwickelt. Dabei stand im Zentrum meiner Überlegungen, dass die Menschheit erstmals Wiedergabemöglichkeiten besitzt die das Vermögen des Auges übersteigen. Eine weitere Verbesserung der Qualität bringt dem Zuschauer erst einmal nichts. Deshalb fragte ich mich, wie wird sich diese Tatsache auf technische Entwicklungen aber auch auf die Produktion und den Konsum auswirken?

Thomas Nowara
Schon oft habe ich versucht die Nase in den Wind zu heben, Witterung aufzunehmen und zu sehen was die zukünftigen Entwicklungen sein werden. Mit der Erhöhung der Bildrate (angewandt bei „Der kleine Hobbit“) haben wir uns schon im Jahre 2008 bei der Erstellung der Diplomarbeit „Bewegung in Film- und Fernsehen“ beschäftigt. Allerdings ist unser

Steckenpferd der letzten Jahre die iPhone-Filmerei.

Norbert Bolewski
Als Hobby OK, aber sonst bleibt zu definieren, was man damit machen will. Professionell wenig Chancen, warum auch?

Thomas Nowara

Thomas Nowara mit Neckpod

Thomas Nowara mit Neckpod

Meine eigene Erfahrung sagt da etwas anderes. Wir haben die iPhone-Produktion getestet und gesehen, dass wir damit sehr schnell und effektiv arbeiten können. Deshalb möchte ich hier auf unsere eigenen Filme wie z.B. den Film über den Travel Light Dolly (Dieser leichte Dolly wurde von Schnittpunkt mitentwickelt), und das Interview mit mir bei Salve TV verweisen. Neben dem fachlichen ist auch einiges persönliches über Thomas Nowara zu erfahren.
An dieser Stelle ist auch die Schulung der Online-Chefredakteurin „Andrea Glos“ von Revue.lu zu nennen. Nach einer Zweitagesschulung „Professionelle Videoproduktion auf dem iPhone“ durch Thomas Nowara sprechen die Resultate für sich.
Ich sehe für die Smartphone-Filmerei eine große Zukunft im absoluten Low/No-Budgetbereich. Aber auch wie bei Revue.lu also bei Zeitschriften um den Online Content aufzuwerten und damit den Verfall aufzuhalten. Also den Videojournalisten in der Version2.
Genauso wie beim Lokalfernsehen im Bereich News. Ein ganz wesentlicher Grund dafür wird der sein: Ganz einfach weil es geht!

Norbert Bolewski

Norbert Bolewski

Norbert Bolewski

Ich will Deine unzweifelhaft vorhandenen Erfahrungen auch nicht in Abrede stellen und auch die Qualität der Videos auf meinem iPhone 4S ist befriedigend bis gut, für meine privaten, familiären Ansprüche voll ausreichend. Die Videoqualitäten der Smartphones unterscheiden sich aber recht deutlich. Es werden unterschiedliche Encoder mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen benutzt. Selbst in den Manuals wird praktisch nie erwähnt, warum es eine meist deutlich erkennbare Reduzierung des Bildwinkels zwischen Video- und dem Fotobetrieb gibt. Der Grund ist einfach. Bei der Videoaufnahme wird das Bild gecroppt um Platz für die Bildstabilisation zu schaffen. Und Bildstabilisation beim Smartphone ist dringend nötig, verschlechtert aber grundsätzlich (wenn auch qualitativ unterschiedlich) die Bildqualität. Warum braucht man die Bildstabilisierung? Obwohl ein Smartphone zugegeben ein schönes Style hat frage ich mich, ob man das Design nennen darf. Denn der Begriff Design bedeutet funktional gestaltet. Und funktional gestaltet ist das Ding überhaupt nicht. Weder zum telefonieren, da rutscht es einem aus der Hand, noch zum Videofilmen, da ist nichts zu machen, es wackelt wie ein Lämmerschwanz. Also muss die Bildstabilisierung wenigstens das schlimmste verdecken. Jetzt kommst Du lieber Thomas ins Spiel und sagst wahrscheinlich, muss ja nicht sein, kauft doch meine Stativhilfen, Schulterstative, Spezialhandgriffe und was Du alles schönes in Deinem Programm hast. Ok, das ist sicherlich von der Sache nicht falsch, aber Du argumentierst andererseits, dass der Erfolg des Filmens mit dem Smartphone ja darin begründet ist, dass man es ständig sowieso bei sich trägt. Soll ich jetzt auch noch ständig mit Schulterstativ spazieren gehen? Vom Handling her gibt es nur ein festbrennweitiges leicht weitwinkliges Objektiv. Zum Glück muss man sagen, weil die optische Qualität einer Festbrennweite einigermaßen gut in den Griff zu bekommen ist und fast in die Nähe einer echten 2K-Auflösung kommt. Je weitwinkliger, desto geringer ist gleichzeitig die Verwackelung. Alles gut überlegt, und jetzt kommst Du wiede mit Deinen zusätzlich ansteckbaren Linsen im Portfolio, die längere Brennweiten bieten aber als „billiges“ Vorsatzobjektiv die Bildqualität verschlechtern.
Im übrigen habe ich mit einem Fachmann im Postpro-Bereich gesprochen, der schon mal Filmszenen von Smartphones bearbeitet hat. Das Ergebnis war technisch gerade noch akzeptabel bei erheblichem Arbeitsaufwand. Also was nützt ein „billiges Handy“, wenn die Postproduction dann deutlich teurer wird.
Also ich könnte noch viel schreiben aber das ändert nichts und es besteht auch nicht der geringste Grund, anderen Menschen die Lust am Videofilmen per Smartphone zu nehmen. Ich konstatiere, dass die Smartphones abgesehen vom Handling eine mit heutigen Amateur-Camcordern vergleichbare technische Bildqualität bieten können und dass das Videofilmen damit Spass machen kann. Aber ein professionelles Arbeiten verlangt auch professionelles Werkzeug – das weiß inzwischen jeder Heimwerker. Deshalb für professionelle Dokumentarfilme eigentlich ein klares nein – oder doch nicht so klar. Denn es gibt einen Vorteil, man kann die Aufnahme gut tarnen. Es gibt schon eigene Apps dafür, dass man sich scheinbar ganz harmlos seine Bilder auf dem Smartphone anschaut, während man in Wirklichkeit sein Gegenüber oder sein Umfeld filmt. Der Zweck heiligt die Mittel, und so sind auch Handyfilme in unseren alltäglichen Nachrichten akzeptabel, wenn die journalistische Sorgfaltspflicht so weit wie möglich angewendet wird und die Rechte von Personen gewahrt bleiben.

Thomas Nowara
Ich will genauso wenig die Lust am Videofilmen erzwingen und deshalb nur noch kurz erwähnen. Mit dem Film „Searching for Sugar Man“ wurde aktuell ein Film für den Oscar nominiert, der teilweise auf dem iPhone gedreht wurde. Zudem ist gerade eben ein Buch von Taz Goldstein über die iPhone Produktion erschienen. Taz ist das Label „Hand Held Hoolywood“, sein umfassendes Werk zeigt die revolutionäre Veränderung auf indem er darstellt wie das iPhone in alle (und damit meine ich wirklich alle) Bereiche der professionellen Videoproduktion hineinreicht. Er beschränkt sich nicht auf Aufnahme und Schnitt sondern er schreibt auch über das Drehbuchschreiben, Locationsuche, Teleprompter. Das wird ein Standardwerk und ich bin aktuell dabei die über 300 Seiten zu lesen.
Zudem ist noch wichtig zu sagen, dass der Lokalsender Salve TV dabei ist seinen News Bereich auf die iPhone Produktion umzustellen.

Der Beitrag erscheint auch hier: multimedia-view.de

Newsletter und Gedanken zum Jahreswechsel

Ist das Ende der technischen Entwicklung in der Videotechnik abzusehen

Das Jahr 2012 neigt sich dem Ende zu ohne untergegangen zu sein. Zeit zur Besinnung und zur Vorausschau. Die Frage ist: Wie wird 2013? Wir wagen den Blick in die Glaskugel und ich sehe, ja was sehe ich den da? Nebel, erstmal viel Nebel und dann: Ja ich sehe es genau, die neueste Technik wird 8K in 4D oder halt nein doch nur 8K in 3D. 4D kommt erst 2014. Und ich sehe den ersten Dokumentarfilm komplett auf dem iPhone gefilmt und geschnitten von. Scheiße schon wieder Nebel, aber jetzt die Verbindung steht wieder, ich sehe es. Es ist Thomas Nowara.

Thomas Nowara auf der Cinec

Thomas Nowara auf der Cinec


Ja schon oft habe ich versucht die Nase in den Wind zu heben, Witterung aufzunehmen und zu sehen was die zukünftigen Entwicklungen sein werden. Mit der Erhöhung der Bildrate (angewandt bei „Der kleine Hobbit“) haben wir uns schon im Jahree 2008 bei der Erstellung der Diplomarbeit „Bewegung in Film- und Fernsehen“ beschäftigt.
Unser Steckenpferd der letzten Jahre ist die iPhonefilmerei.
Und Sie werden es nicht glauben. Ich habe in diesem Jahr schon das Ende der technischen Entwicklung für die Film- und Fernsehindustrie gesehen. Wenn die Auflösung des Auges erreicht ist kann die Technik nicht besser werden. Aber siehe da, die Techniker und Filmemacher sind nun in der Lage neben der örtlichen Auflösung die sich in 2K, 4K oder höher wiederspiegelt nun sich der zeitlichen Auflösung, also höheren Bildrate zu widmen. Was das bringt? Eine immer bessere Abbildung der Wirklichkeit. Bild und das Abzubildende sind in der Qualität immer ähnlicher.
Dieses Erreichen einer Endstufe der Entwicklungstechnik wird gekennzeichnet durch Ultra HD entwickelt von dem japanischen Sendegiganten NHK. Dieses Verfahren besitzt eine Auflösung von 7.680 x 4.320 (16 faches HDTV) bei einer Bildrate von 120 Hz. Ein weiteres Kennzeichen der Endstufe ist die Möglichkeit auf Handys in HDTV aufzunehmen. Und das Zurückziehen von Firmen aus dem Medienbereich, da die Märkte zu klein werden (sagt man).
Was heißt das für die Medienschaffenden? Sie müßen sich in ihren Produktionen immer weiter absetzen und höherwertig produzieren (2K, 4K). Also da bleibt alles gleich, alle paar Jahre muß neue Technik angeschafft werden. Zudem bringen viele Neuerungen einen höheren Kreativitätspool. D.h. es gibt z.B. mehr Möglichkeiten an der Uhr zu drehen und Zeiteffekte wie etwa SloMos einzusetzen.
Und dann – und diese Idee alt und neu zugleich. Dann kommt eben die Holografie und wird die Fotografie / das Filmen wo immer es geht ersetzen.

Resonanzen:
Geopge Margolin: this is a very clever piece of writing. I got a kick out of your “glaskugel” which in English is almost identical — being “Crystal Ball.”

Newsletter Schnittpunkt 28.12.2012

Magic Arm

Magic Arm


Sonderangebote – Deal oft he Day
Ab heute bis zum 2.1.2013 bieten wir unseren beliebten Magic Arm zu einem unschlagbaren Preis von nur 15,90 € an. Dieses Angebot gilt solange der Vorrat reicht.

In unseren Angeboten des Monats ist der Prompter People 15“ Teleprompter dabei. Er kostet im Januar statt 1.600 nur 1.440 €

Neue Wege gehen mit GigaPan Epic Pro
Mit der Epic Pro können Sie Standbilder in GigaPixelqualität aufnehmen. Sehen Sie sich unsere Kranhäuser in Köln oder besser noch das GigaPan von Heidelberg an.

Das setzt Maßstäbe und ermöglicht es für relativ wenig Geld die bei vielen Filmschaffenden vorhandene DSLR Kamera in einem neuen lukrativen Geschäftsfeld, der Panorama Fotografie einzusetzen. In meinem neuen Blog habe ich mich ausführlich der GigaPan Fotografie gewidmet.
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Plasma Licht - eine neue Lichtquelle

Plasma Licht - eine neue Lichtquelle


Licht – einer unserer Schwerpunkte
Vom Kopflicht in LED, über Lichtkoffer in LED, Fluoreszenz oder Halogen können wir Ihnen alles bieten. Auch eine fundierte Beratung. In 2012 haben wir eine Diplomarbeit über LED Licht betreut. Wir kennen uns also bestens aus.


TNMD Verleih – Jetzt neu: Sony PMW 200 in 4:2:2

Jetzt kann das Keying besser werden. Wir haben uns mehrere PMW 200 angeschafft und bieten Ihnen nun ein weiteres Sony Arbeitspferd im Mietpark von TNMD an.

Copyright: Thomas Nowara
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iPhone-Spezial 2: Filmerzubehör fürs iPhone

Ich gebe es zu – ich bin darüber gestolpert und finde es einfach interessant, dass Videoaktiv wie viele andere Hefte darüber berichtet.

The Chris Vossshow – PHOCUS review

He you find a review for the PHOCUS. Have a look.

So gehts auch: Tooltest: Der Proprompter Smartgrip macht aus dem iPhone 4S eine handliche Profi-Kamera

Wir verlinken hier auf einen Beitrag der in der Karrierebibel erschienen ist:
Tooltest: Der Proprompter Smartgrip macht aus dem iPhone 4S eine handliche Profi-Kamera

iPhone Produktion unter Wasser

SeaStar Titelbild

SeaStar Titelbild

Das neue Sea Star Magaziin zeigt wie Taucher mit dem iPhone filmen:

Artikel Seite 1

Artikel Seite 2

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Thomas Nowara

Grassroots news – Tsunami Warning for Hawaii

The end of october saw a tsunami alert in Hawaii, triggered by a 7.7 earthquake near Haida Gwaii in the Gulf of Alaska.

As a result, the Tsunami Warning Center sent out a warning for the state of Hawaii.

This was reported by Grassroots News International

Grassroots news brings you the news which you normaly don’t hear.

Salve TV will auf iPhone 5 setzen

iPhoneeinsatz bei Salve TV

iPhoneeinsatz bei Salve TV

Salve TV Erfurt plant die Umstellung der Nachrichtenproduktion auf das iPhone. Das ist eines der Ergebnisse meines Besuchs in Erfurt. In einem dreistündigen Gespräch wurden die Vor- und Nachteile der iPhoneproduktion besprochen und eine zukünftige Zusammenarbeit von Salve TV und Schnittpunkt UG besprochen.
Selbstverständlich hatte ich einen großen Koffer gefüllt mit vielen Spielsachen dabei und konnte so vor Ort zeigen was neu ist (PHOCUS), was man haben muß (das richtige Kabel / habe ich gleich dort gelassen) und womit man schöne Fahrten realisieren kann.
In einer sehr offenen, fruchtbaren Atmosphäre wurden sich die Medienpartner sehr schnell darüber klar, dass sich hier offensichtlich die richtigen Partner getroffen haben.

Der erste konkrete Schritt wird jetzt die Planung der Umstellung des Nachrichtenbereichs sein.

Revue.lu bei Schnittpunkt geschult

iPhone Seminar bei Schnittpunkt

iPhone Seminar bei Schnittpunkt

Die iPhone Produktion hält Einzug in Luxemburg. Nach einer Schulung bei Schnittpunkt produziert Andrea Glos, die Online Chefredakteurin von Revue.lu nun Filme auf dem iPhone.

Nach der zweitägigen Schulung bei Schnittpunkt sagt sie: “Nochmals vielen Dank für die interessanten 2 Tage Schulung! Mir raucht zwar immer noch ein wenig der Kopf,……..”

Der erste Film wurde kurz nach der Schulung erstellt. Es geht um einen Baumexperten und wer schon immer mal Luxemburgisch hören möchte ist hier richtig.

OWLE für iPhone5??

Folgende Anfrage erhielt ich heute:

Guten Tag
Können Sie mir sagen, ab wann es ein OWLE-System für das iPhone5 geben wird, oder welches andere System verfügbar ist.
MfG

Thomas Nowara
Wir haben schon den Prototypen des mCAMLITE gesehen:
Auch bei ACCENT wird mit Hochdruck an dem PHOCUS gearbeitet.
Ob die OWLE auch in i5 auf den Markt kommen wird, habe ich bei dem Hersteller angefragt und die Antwort wird hier veröffentlicht sobald ich es weiß.

Mit besten Grüßen

Thomas Nowara