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Battle 2014 /// It is not just you – Digital überall

Die Personen die heute über die Veränderungen der Medienbranche besorgt sind, sind dies nicht nur wegem kostengünstigem Livestreaming, Oneshoot Video, iPhone Produktion oder 4K. Es ist die Digitalisierung der Videobranche, die eine enorme Veränderung mit sich bringt und alle Produktionsstufen betrifft. Hier ändern sich keine Teilbereiche sondern alles ändert sich.

Dieser Prozess ist ein Teilprozeß der allgegenwärtigen Digitalisierung. Und ein Beispiel für die enormen Veränderungen durch die Digitalisierung ist die NSA Affäre.
Es war bis vor wenigen Jahren undenkbar die gesamte Weltbevölkerung abzuhören und die gigantische Datenflut abzuspeichern und dann auch noch auszuwerten.
Genauso wenig wie es denkbar war, dass ein neuer, höherwertiger Videostandard nicht von Broadcaster implementiert wird.

Fussball Bundesliga FC Bayern MŸnchen - Borussia Dortmund 09

Testlauf der Ultra Hd Kamera bei Sky


4K
Zeigt im Grunde vier HD-Bilder, zwei nebeneinander und dann noch zwei darunter. Also statt 1980×1020 sind es dann 3960×2160 Bildpunkte.
Das hört sich harmlos an, hat aber eine große Bedeutung. Die Bilder sind nochmals deutlich schärfer als bei HD. Auch wenn es in der Branche heiß diskutiert wird und bei weitem nicht alle von der Durchsetzungskraft von 4K überzeugt sind, so denke ich das es klar ist das dieses Format auch kommt. Die Gründe dafür sind:
– Es gibt kein Vergleichsformat.
– Die Kameraseite ist demnächst mit der Blackmagic 4K sehr gut aufgestellt. Motto: Preiswert in 4K produzieren.
– Die Empfangsgeräte sind für unter 1.000 € bei Amazon zu bestellen.
– Die Nutzer möchten höhere Auflösungen und werden sich in diese Richtung bewegen. Sobald Kameras für mehr Inhalte sorgen werden auch die Betrachter in Richtung 4K Inhalte gehen und zwar im Internet
Prognose:
4K kommt im Internet. Das erste Format welches nicht über Broadcaster eingeführt wird. Ausnahme: Sky Deutschland
Samsung UHD TV

Samsung UHD TV


Fazit
Die Digitalisierung der Medienwelt bringt enorme Veränderungen mit sich. Deshalb sollten die Profis und die Video-Autonome sehr gut aufpassen, was und wer sich in welche Richtung bewegt. Den wenn sich etwas beschleunigt verändert, dann ist auf einmal eine Technik, ein Gerät oder eine Dienstleistung nicht mehr gefragt. Wichtig ist es die Veränderung zu sehen, sich auf sie einzustellen und die Chancen darin zu suchen. Dann klappt das auch mit der Digitalisierung.

Dies ist mein abschließender Beitrag zur Battle 2014. Meinen herzlichen Dank an Gunnar Sohn für seine sehr interessanten Beiträge.

SCHNITTPUNKT UG

SCHNITTPUNKT UG

Battle 2014 /// Kampf der TV-Kulturen: Klassisches Fernsehen versteht nichts vom Internet

Autor: Gunnar Sohn

Beim Jedermann-TV via Hangout on Air, dem Einsatz von Smartphones im mobilen Journalismus und bei der Experimentierfreudigkeit der Youtube-Szene ist es klar, was Thomas Nowara von Schnittpunkt in unserem kleinen Medien-Battle zum Ausdruck bringt: Viele alte Hasen der Medienbranche haben Angst um ihren Job, “auch weil viele neue Marktteilnehmer mit guten Ideen auf den Markt drängen und sich damit auch durchsetzen werden.”

Und dabei geht es gar nicht um das technische Equipment: Viel entscheidender, lieber Thomas, sind die kulturellen Unterschiede, die auch beim zweiten Bewegtbild-Stammtisch im Kölner Startplatz deutlich wurden: TV-Leute, die Internet machen oder machen wollen, können es nicht und die Youtube-Szene, die im Internet abgefeiert wird, will mit den Fernsehleuten nichts zu tun haben, wie es Friedhelm Bixschlag, Geschäftsführer der Kölner MMC-Studios, in seinem Vortrag deutlich sagte. Hier gibt es einen großen Spagat, der einfach von den TV-Produzenten nicht verstanden wird:

Casting-Gedöns und Beton-Verkäufer

“Die Internet-Plattformen brauchen das Fernsehen nicht, aber das Fernsehen braucht das Internet”, so Bixschlag. Der Kostendruck auf der Produktionsseite im klassischen Fernsehen sei gewaltig. Man braucht sich ja nur die Infrastruktur von MMC anschauen. Ein 15-Hektar-Gelände mit 19 Studios und über 26.000 Quadratmetern Studiofläche. Eine Produktion wie die Live-Shows von DSDS verlangt den Einsatz von bis zu 25 Kameras und 150 bis 200 Mitarbeitern. Und nur die großen Shows lasten diese Studios wirklich aus. Content-Innovationen, die über das Casting-Gedöns hinausgehen, sind im TV-Geschäft eher Mangelware. Experimentierfreudigkeit und Geduld bei der Entwicklung von neuen Formaten sind im Privatfernsehen kaum vorhanden. Bixschlag muss seinen Beton (Formulierung stammt vom MMC-Geschäftsführer) – also seine Studios – in ein neues Zeitalter bringen. Es müsse mehr Geld in wirklich guten Content gesteckt werden. Die Qualität der Internet-Produktionen, die Christoph Krachten von MediakraftNetworks beim Bewegtbild-Stammtisch präsentierte, habe ihn beeindruckt, so Bixschlag.

Vor allem im Vergleich zu den Moderationen, die in seinen Studios über die Bühne gehen. Krachten skizzierte die neuesten Youtube-Trends und die gehen in Richtung Information sowie Nachrichten. Etwa die Videos von LeFloid. Herzerfrischend finde ich seine Attacke gegen die GEMA:

Sehr vielen klassischen Fernsehmachern fehlt das Mindset, um die richtigen Antworten für die Graswurzel-Bewegung des Netzes zu finden, so Markus Hündgen vom Webvideopreis. Es sei mehr als ein Handwerk nötig, um Bewegtbild zu produzieren. Es sei eine andere Herangehensweise, eine andere Denke und ein anderes Feeling, die bei den Youtube-Stars zum Ausdruck kommen. Warum wandern millionenfach junge Menschen zu Plattformen wie Twitch.tv ab, um sich live die Pro-Gamer von „Starcraft” oder „League of Legends” anzuschauen? Auf dem StreamCamp in Köln gaben Constantin Sohn (der Sohn vom Sohn) und Dominik Warwass eine deftige Antwort.

„Wetten, dass..?”-Fernsehen vor der Ablösung

Die Pläne von ARD und ZDF zur Gründung eines neuen Jugendsenders seien nur noch Verzweiflungstaten. In der Gaming-Szene hätten diese Sender eh nichts zu bestellen. Serien, Filme oder Berichte über Computerspiele schauen die beiden Twitch.tv-Experten schon lange nicht mehr in der Flimmerkiste. Hier steht das „Wetten, dass..?”-Fernsehen vor der Ablösung.

Veränderungen sieht man auch in der Unternehmenskommunikation, wie Agrarblogger Hannes Schleeh mit dem kleinsten Ü-Wagen der Welt auf der größten Hallenmesse Agritechnica unter Beweis stellte. „Messemarketing mit bewegten Live-Bildern wird immer wichtiger, aber auch einfacher. Wo früher riesige Übertragungswagen mit mannshohen Satellitenschüsseln und enorm teures Equipment im Einsatz waren, genügt heute ein schneller Internetzugang über LAN, WLAN oder LTE, um die Livebilder ins Internet zu stremmen.”

Die Sendungen fanden im Stundentakt statt und wurden direkt auf der Startseite der Messe eingebettet. Schon nach drei Tagen hatten die YouTube-Clips über 40.000 Abrufe erreicht. Mit schwerer Technik ist das nicht machbar.

Wer beim Weckdienst für Echtzeit-Kommunikation dabei sein möchte, ist herzlich eingeladen, beim StreamCamp14 mitzumachen – am 15. und 16. November 2014 in München.

Gunnar Sohn auf Twitter folgen: www.twitter.com/gsohn

SCHNITTPUNKT UG

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Battle 2014 /// Vorankündigung: Buch über Live Produktion

Gestern (4.2.2014) erreichte mich folgende Mail meines aktuellen Kontrahenten, Gunnar Sohn. HERZLICHE GRATULATION!

Heute kam die Benachrichtigung des Verlages.

Da werden wir in den nächsten Wochen und Monate einige Experteninterviews führen – das schon mal als “Vorwarnung”. Wir würden uns natürlich über Anregungen und offene Türen für Fragen sehr freuen.

In den nächsten Wochen gibt es noch konkretere Infos über Inhalte. Hier schon mal die Verlags-Ankündigung (es geht natürlich um mehr, virtuelle Pressekonferenzen, Netzwerk-Effekte in der Kundenkommunikation, mobiler Journalismus, gibt es einen Trend zur neuen Mündlichkeit und Visualisierung und, und, und):

Web TV wird gegenüber dem klassischen TV mehr und mehr autonom. Mit Streaming-Diensten wie Hangout on Air steht nun die technische Basis für „Jedermann-TV“ bereit. Es sind vor allem die Journalisten und die Profis aus der Kommunikationsbranche, die die Vorteile des Live TV für sich entdecken: Themen und Infos in Echtzeit übers Internet zu übertragen.

Was in der Streaming-Wundertüte alles steckt, zeigen Ihnen die Streaming-Experten Hannes Schleeh und Gunnar Sohn in diesem Ratgeber. Aus ihrer Praxis beschreiben sie, wie Sie als Medienprofi professionelle Live-Sendungen mit Google Hangout On Air erstellen können. Verschiedene Einsatzszenarien werden Ihnen Ideen vermitteln, wie Sie eigene Formate entwickeln und umsetzen. Die Techniken werden ausführlich erklärt, genauso wie Inhalte und Themen. Beispiele von Live-Sendungen, Schritt für Schritt-Anleitungen, Tipps und Checklisten helfen Ihnen bei der Umsetzung.

– Web TV: das neue starke Medium

– Google Hangout On Air: die Basis für Technik, Veröffentlichung und Verbreitung

– Ratgeber für die Erstellung professioneller Live-Sendungen

– Mit Beispielen, Schritt für Schritt-Anleitungen, Tipps und Checklisten

– Geschrieben von den Szene-Stars Hannes Schleeh und Gunnar Sohn (die müssen halt ein wenig übertreiben, gs)

Einige Recherchen und Experten-Interviews machen wir natürlich live via Hangout on Air.

Pünktlich zur Frankfurter Buchmesse wird das Opus im Handel sein.

SCHNITTPUNKT UG

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Battle 2014 /// Livestreaming und andere Trends

Bevor ich zum Livestreaming komme, möchte ich noch auf einen anderen Trend hinweisen. Und zwar weil dieser sehr eng mit Streaming in Verbindung steht oder besser die Basis der Veränderung des Streaming Marktes ist.

Das Zusammenwachsen der Märkte

Jahrelang herbeigeredet und dann sind die meisten Marktteilnehmer doch überfordert wenn es Wirklichkeit wird. Heute sind bereits viele früher getrennte Technikbereiche zusammen gewachsen. Foto und Video, früher zwei Gebiete sind dabei immer mehr eins zu werden. Interessanterweise musste dabei die Videotechnik auf die großen Chips der Fotoindustrie reagieren. Consumer- und Profikameras sind über die Jahre zusammengewachsen, heute erreichen Consumerkameras teilweise bessere technische Werte und der Unterschied betrifft oft Handling und Anschlüße. Ein Profi braucht eben „noch“ mechanisch, stabile XLR- oder SDI-Anschlüße.

iPhone Produktionskoffer

iPhone Produktionskoffer

Telefonie, Fotografie und Filmen sind mit dem Smartphone eins geworden. Video- und PC-Technik sind heute schon so weit verschmolzen, dass oft eine Kamera bereits im Laptop integriert ist. Mit dieser Kamera kann der Anwender über Google Hang Out einen Livestreaming fahren. Wo ist das Problem? Es gibt keines und das ist das Problem! Den diese leistungsfähige Consumertechnik weckt auf der Anwenderseite enorm hohe Erwartungen und auf der Seite der Video Profis erzeugt es Angst. Angst um den Arbeitsplatz. Wird die Videobranche dem Print in den Ruin folgen und jeder macht seinen Film demnächst selbst? Auch hier bin ich optimistisch. Es kommt eine sehr große Veränderung auf uns alle zu. Und in 2014 geht dieser Prozess mit großen Schritten weiter. Aber der geht nicht in die Richtung weniger sondern sie führt zu mehr Video. Es wäre sehr interessant wenn man die Anzahl der Grafiker / Grafischen Büros vor der Einführung von Desktop Publishing und heute kennen würde. Sicher erstellen viele heute ihre Broschüren und Flyer selbst, aber die Profis im graphischen Bereich wurden nicht weniger.

Live is Life

Noch vor wenigen Jahren war Liveübertragung ein Thema nur für Experten. Doch aktuell drängt einer neuer, „frecher“ Produzentenkreis in den Ring und will, oft mit möglichst geringsten Kosten, dieses für sie neue Feld ausprobieren. Da gibt es Produzenten für „Sibirisches Schattenboxen“, Unternehmen die sich die Technik anschaffen um Firmenveranstaltung oder Messeauftritte live zu übertragen, bis zur Liveübertragung aus dem Münchner Dom. Allen gemein ist, das sie das Einzigartige des Moments nutzen um ihre Botschaft zu übertragen.

When the feeling of the people
Is the feeling of the band.
(Live is Life – Song von der Band Opus 1983)

Genau darum geht es durch die zeitliche Synchronität des Akteurs und Zuschauers zu einem gemeinsamen Gefühl zu kommen. Dann ist live, life. Den die Messe im Dom genauso wie der Boxkampf haben eine zeitlich begrenzte Dauer mit Anfang und Ende.

Google Hang Out

Für mich war das eine der wichtigsten technische Entdeckungen in 2013 und das wird in 2014 zur Wirkung kommen. Ich streife das Thema nur kurz und möchte Gunnar bitten, das vorzustellen und zu kommentieren.

Frank

Google Hang out – was ist das? Traditionell gab es bei dem SCHNITTPUNKT UG Open House Neues zu sehen. Frank Schulz ist Spezialist in diesem Bereich und kooperiert mit SCHNITTPUNKT.

An dieser Stelle ist es nur wichtig zu wissen, das Google eine Software zur Verfügung stellt die sowohl Livestreaming- als auch Konferenzsoftware ist und – das muß man sich auf der Zunge zergehen lassen – die Liveübertragungen werden etwas zeitversetzt auf YouTube direkt zur Verfügung gestellt. Da steht dann wie durch Zauberhand der fertige Clip des Events sofort nach Beendigung desselben auf YouTube zur Verfügung.

When we all get the Power
We all give the best.
(Aus Live is Life, song von Opus 1983)

Livestreaming Hardware

Willkommen in der Realität. Über Trends kann man phantasieren. Wenn man aber wie SCHNITTPUNKT Livestudios verkauft anbietet, dann wird es real. Denn diese müssen unter den härtesten Produktionsbedingungen funktionieren – LIVE. Und die Erwartungshaltung ist da für wenig Geld so etwas realisieren zu können.
Da wir den Einsatz eines solchen Studios zu verantworten haben, lohnt es sich ein paar Gedanken, zum Thema Consumertechnik im professionellen Einsatz zu machen. Wir haben aktuell zu wenig Erfahrung um ein abschliessendes Urteil abzugeben. Aber wir haben Bauchschmerzen wenn es z.B. um die Verwendung von HDMI-Kabel geht. Im robusten Einsatz werden HDMI-Kabel eher defekt sein als BNC-Kabel, da sie für diesen Einsatz nicht gedacht sind. An dieser Stelle sollten die Anwender zumindest über die Grenzen Ihres Studios informiert sein und ihren Umgang mit der Technik darauf einstellen. Sonst werden die Folgeneine Beschädigungen der Kameras und eine höhere Gesamtfehlerrate sein. Und nach dem erstenTotalausfall werden die Akteure wieder nach einer professionellen Lösung fragen.
Natürlich kann so ein Livestreaming Studio sehr preiswert zusammengestellt werden aber ob sich das lohnt, weiß ich nicht. Wenn die ersten Schritte in diese neue Welt preiswert sein sollen und eine Geschäftsidee getestet wird, ja dann ist dieser Weg sinnvoll. Ansonsten sind wir in einem Jahr schlauer.
Hier sehen Sie ein Beispielsangebot der SCHNITTPUNKT UG

Battle 2014 /// TV kaputt, es lebe das Internet?

Erwiderung auf den Artikel von Gunnar Sohn:. „Vom Tod des Dalli-Dalli-Fernsehens – Jeder ist sein eigener Programmdirektor“

Wird Fernsehen sterben oder nicht? Wenn diese Frage einfach zu beantworten wäre, dann würde ich als das Orakel von Köln firmieren. Klar ist, dass ein deutlicher Wandel jetzt nicht geschieht, aber im Hintergrund viele TV-Verantwortliche über Veränderungen nachdenken. Warum muss sich das Fernsehen ändern? Das Durchschnittsalter des ZDF-Sehers beträgt 61 Jahre. Die Jugend schaut Bewegtbilder nicht mehr im Fernsehen sondern im Internet und darauf haben Private- und Öffentlich Rechtliche Sendeanstalten keine Antwort. Warum nicht? Weil sie keine wissen! Jetzt haben die jahrzehntelang nach Quote produziert und wissen immer noch nicht was ihre Kunden wollen!
Ebenfalls auf der Negativseite sind technische Entwicklungen wie 4K. Das wird nach meiner Einschätzung eher durch das Internet als durch Sendeanstalten (Ausnahme Sky Deutschland) kommen.

Sky Ultra HD Testproduktion

Sky Ultra HD Testproduktion

Aber Totgesagte leben länger oder auch:

All we hear is
Radio Gaga
Radio Goo Goo

(Song von Queen, Radio Ga Ga thematisiert die historische Bedeutung des Radios vor dem Aufkommen des Fernsehens – Wikipedia.)

You had your time.
You had your power.
You have yet to have
Your finest hour.

Die „finest hour“ war 1983, als dieser Song geschrieben wurde, schon lange vorbei. Den Höhepunkt des Radios gab es 1938 mit dem Hörspiel „Krieg der Welten“. Laut Wikipedia war die Wirkung wie folgt: „Das Hörspiel führte Zeitungsberichten zufolge zu heftigen Irritationen bei der Bevölkerung von New York, die teilweise das Hörspiel für eine authentische Reportage hielt und einen tatsächlichen Angriff Außerirdischer befürchtete.“
Radio hat sehr deutlich an Bedeutung verloren, jedoch in Nischen ist es immer noch mächtig.

Wann war die mächtigste Stunde des Fernsehens? Leider war dies der 11. September 2001. An diesem Tag schauten Millionen oder Milliarden Menschen schreckliche Bilder und wurden massengeschockt. An diesem Ereignis können wir zwei wesentliche Vorteile des Fernsehens sehen. Erstens der Übertragungsweg der Ausstrahlung erreicht auf recht einfachem Weg ein Millionen- bis Milliardenpublikum. Das heutige Internet würde über diese Datenmengen zusammenbrechen. Welcher technische Leiter eines Senders würde die Fußball-WM nur über das Internet verbreiten wollen? Ich denke KEINER!
Zweitens ist Fernsehen, auch heute noch, ein Massenmedium. Es erreicht dauerhaft, die größte Zuschaueranzahl, aller Medien. Hier haben wir die Besonderheit und die „Power“. Und es gibt viele Interessenverbände die gerne daran festhalten möchten. Die Generation 50+, die es so gewohnt ist und nichts ändern will. Die Fernsehschaffenden sowieso, sei es beim Sender, als Freier oder Auftragnehmer. Im letzten Jahr wurde mit den neuen Fernsehgebühren das öffentlich rechtliche System zementiert. Aber auch die Werbeindustrie und Politik wollen Massenmedien und werden sich für deren Erhalt einsetzen.

Also die Frage: Warum stehen Fernsehen und die handelnden Personen vor dem Aus? Diese Frage, gibt es für die nächsten Jahre nicht. Richtig ist, jetzt ist die Weichenstellung für die Mediennutzung der nächsten 10 Jahre. Doch selbst wer einfach weitermacht, als wäre nichts geschehen, wird – zunächst – am Fernsehleben erhalten. Und doch ist die Frage (Warum stehen Fernsehen und die handelnden Personen vor dem Aus?) berechtigt und eine mögliche Antwort ist: weil es keine Faszination mehr ausübt, weil die Bedürfnisse nicht getroffen werden.

Thomas Nowara (im roten Hemd) beim SCHNITTPUNKT UG Open House 2013

Thomas Nowara (im roten Hemd) beim SCHNITTPUNKT UG Open House 2013

Ich träume von einem Gerät das beides kann. Vielleicht weiß einer der Leser, ob es so ein Gerät jetzt schon gibt? Wenn ich so ein Gerät finde, wieviel meiner Zeit werde mit Fernsehen verbringen und wie schnell verliere ich die Geduld und bin es leid durch die Kanäle zu zappen und etwas für mich passendes zu suchen. Wie schnell bin ich bei Google und sage denen wofür ich mich interessiere?

Das Internet ist kein anderer Fernsehsender und Social Media besteht nicht nur aus 3 minütiges Webvideos. Aber §1 der Videoproduktion gilt auch im Netz: Du darfst nicht langweilen! Und auch wenn Social Net mit dem richtigen Mind Set betrieben wird und die Zuschauer verdammt viel schlechte Produktionsqualität ertragen, so gibt es auch hier eine Grenze wo es dann doch zu schlecht wird. Die Abwägung was will jeder einzelne noch ertragen muss jeder Zuschauer selbst fällen. So steht dann jedem Programmdirektor ein Empfangsdirektor gegenüber und Erfolg in dem neuen Medium geht dann doch wieder über das Handwerk, zu wissen was man tut, aber risikofreudiger, lebendiger vielleicht?

Radio
someone still loves you

Dem Thema Livestream werde ich einen extra Artikel widmen, der kommt schnellstmöglich. Versprochen!

Battle 2014 – Die Zukunft der Medien

Liebe Medienschaffende,
kaum eine Branche ist so wie unsere durch ständige Verbesserungen und Veränderungen geprägt wie unsere. Um diese Veränderungen einschätzen zu können, fordere ich einmal im Jahr – zum Jahresanfang – einen anderen Profi zu einer Battle heraus. Dabei sollen die aktuelen wesentlichen Trends, die langsam wirkenden aber wesentlichen Veränderungen behandelt werden. In diesem Jahr ist es ein Blogger, Gunnar Sohn, jemand der eine ganz andere Sicht auf die Dinge hat als ich.

Gunnar Sohn

Gunnar Sohn

Gunnar Sohn, Jahrgang 1961; Berliner, der seit 1989 in Bonn lebt. Blogger: www.ichsagmal.com, Wirtschaftspublizist, Moderator von Bloggercamp.tv, Kolumnist und Nachrichtenkorrespondent.

Einer der uns Medienschaffende zeigt was andere über unseren Bereich denken. Gunnar startet mit einem Paukenschlag und sagt den Tod des Fernsehens voraus.

In diesem Sinne

Thomas Nowara

Medientrend 2013 und ein Ausblick auf 2014: Vom Tod des Dalli-Dalli-Fernsehens – Jeder ist sein eigener Programmdirektor

Webvideos haben sich in den vergangenen sieben Jahren zu einem Massenphänomen entwickelt, so Markus Hündgen aka Videopunk bei der Präsentation des neuen Buches “Einfach fernsehen” vom Grimme-Institut in Köln. Das sei kein Hype und das ist auch keine Internet-Blase, wie im Jahr 2000. Als Beleg für seine These verweist Hündgen auf die Popularität des Webvideopreises, der 2011 erstmalig vergeben wurde. Die Idee dabei: Webvideo kills the TV-Star.

„Eine Revolution von ganz unten. Zwei Jahre weiter – wir sind alle ein bisschen erwachsener geworden – spiegelt der Deutsche Webvideopreis den kulturellen Umbruch in der Gesellschaft wider. Gekürt werden die besten Werke und ihre Macher aus dem Vorjahr, eine Retrospektive fernab agentur-verseuchter Viral-Hits und medial-geschwängerter Schluckaufe. In den vier Monaten des Wettbewerbs 2013 nahmen fast eine Millionen Menschen teil. Sie reichten Lieblingsvideos ein, stimmten für ihre Favoriten – oder sich selbst (hat Konrad Adenauer ja auch gemacht, gs)”, schreibt Hündgen gemeinsam mit Dimitrios Argirakos für den Sammelband des Grimme-Instituts. Die Autoren verweisen auf das Credo des amerikanischen Kulturwissenschaftlers Tom Sherman, der noch vor dem Youtube-Siegeszug ein radikales Umdenken forderte: Nicht nur sei der Zuschauer der neue Programmchef, er habe auch die Aufgabe, einem neuen Mediengenre neue Deutungen zu geben. Video müsse eine eigene Sprache finden, um sich von der TV-Vergangenheit zu emanzipieren.

Davon lässt sich auch Borja Schwember – in Webvideo-Kreisen als Dr. Allwissend bekannt – treiben. Er grenzt sich ein wenig von Katrin Bauernfeind ab. Sie mache im Fernsehen nichts anderes als im Netz. Ihre Web-Show war nichts anderes als klassische Moderation. “Was viele Leute auf Youtube machen, ist ein bisschen mehr. Es ist die Interaktion und der Dialog mit dem Publikum. Was wir machen, ist mehr Social Media als Fernsehen.

Gunnar Sohn undTechnik im Einsatz.

Gunnar Sohn undTechnik im Einsatz.

Ob die neuen technologischen Möglichkeiten wie Livestreaming, Google Glass oder OneShot-Videojournalismus auch von professionellen Fernsehjournalisten für neue Medienexperimente genutzt werden können, sieht Markus Hündgen kritisch. Warum stehen Fernsehen und die handelnden Personen vor dem Aus? Hündgen stört die Haltung vieler Akteure, Produktionen, die man für das Fernsehen nicht vermarkten kann, im Netz unterzubringen. Mit dem Netz müsse man anders umgehen:

„Das ist Social Media, wie Borja das sagt. Das begreifen viele dieser TV-Stars nicht. Sie meinen, jetzt mit Hangouts anzufangen oder irgendetwas zu twittern oder zum Twittern noch ein Team einzusetzen und halten das für einen starken Auftritt im Netz.” Sie würden vielleicht ihre Fernseh-Reichweite ins Internet mitnehmen – mehr nicht. Am Ende des Tages passe das Mind-Set nicht zum Social Web. Das sei nicht kompatibel. „Das ist auch nicht kompatibel zu einer neuen Generation von Medienproduzenten im Alter von zehn bis achtzehn Jahren, wo das einfach nicht mehr zusammenpasst”, sagt Hündgen. Damit setzen sich die Etablierten nicht auseinander. Es sei mehr als ein Handwerk, um Bewegtbild zu produzieren. Es sei eine andere Herangehensweise, eine andere Denke und ein anderes Feeling, die in der Webvideo-Bewegung zum Ausdruck kommt. Das würde den meisten professionellen TV-Machern abgehen. Was Markus ausführt, gilt sicherlich für die selbstgefälligen Großkaliber des TV-Geschäftes, nicht jedoch für TV-Journalisten wie Kai Rüsberg, die sehr offen sind für Medienexperimente.

Rund um das Thema Live Streaming wird es regen Wissensaustausch und Tipps von Profis geben - egal ob Audio oder Video und egal über welche Plattform! Weitere Infos und den genauen Ablauf zum Streamcamp gibt es hier: http://streamcamp.de/ — mit Thomas Riedel, Ali Mokhtari, Ben Sufiani und Gunnar Sohn hier: STARTPLATZ.

Rund um das Thema Live Streaming wird es regen Wissensaustausch und Tipps von Profis geben – egal ob Audio oder Video und egal über welche Plattform! Weitere Infos und den genauen Ablauf zum Streamcamp gibt es hier: http://streamcamp.de/ — mit Thomas Riedel, Ali Mokhtari, Ben Sufiani und Gunnar Sohn hier: STARTPLATZ.

Livestreaming als Experimentierlabor

Spannend dürfte es sein, was die Webvideo-Szene an neuen Formaten und Ausdrucksformen fürs Livestreaming an den Start bringt. Denn hier steht man noch in den Kinderschuhen, wie beim Start von Youtube vor sieben Jahren. Nicht nur der Mitherausgeber des Grimme-Buches Lars Gräßer zählt das zu den interessantesten Entwicklungen, die aktuell ablaufen. Auch Dr. Allwissend sieht das Livestreaming als Grundlage für experimentelle Webvideos. Die Technik biete tolle Möglichkeiten und auch aus dem kulturellen Blickwinkel heraus könnte da was entstehen – aber was genau, wird man noch sehen müssen. Und genau hier sehe ich den wichtigsten Medientrend für 2014. Selbst für bewegte Bilder, die live übertragen werden, steht das Handwerkszeug für den digitalen Autodidakten bereit, der heute ohne Ü-Wagen, ohne Ausbildung zum Kameramann oder zur Kamerafrau und ohne schweres technisches Gerät Fernsehen machen kann. Zu jeder Zeit, an jedem Ort. Streaming-Dienste wie Hangout on Air sind die technische Basis für Jedermann-TV. Die massenmediale Bastion des klassischen Fernsehens ist vor der Eigendynamik der autonomen TV-Produzenten nicht mehr sicher. Was bewirkt die Graswurzel-Talkultur? Bislang wird ja das so genannte Social TV in der Kategorie des “Second Screen” gesehen – also als Begleitmedium für TV-Sendungen, wo etwa über Twitter „Wetten, dass” mit Markus Lanz hoch und runter kommentiert wird. In der Streaming-Wundertüte steckt mehr drin.

Für diesen Beitrag herzlichen Dank an Gunnar und ich werde darauf schnellstmöglich antworten.

Thomas Nowara beim SCHNITTPUNKT UG Open House 2013

Thomas Nowara beim SCHNITTPUNKT UG Open House 2013

iPro Lens von Schneider Optics – die besten Zusatzlinsen für das iPhone

Die besten Optiken und das beste Smartphone gehen eine Ehe ein. Heraus kommt eine hochwertige Kamera die fotografieren und filmen kann. Eine Kamera die mit einem Bildwinkel von nahezu 180 Grad, alles sieht was sich vor der Linse befindet. Oder als Weitwinkel einiges mehr erkennen läßt als ohne. Und als Tele, Porträts der Lieblinge zuhause, im Urlaub oder auf Events zeigt die gestochen scharf sind.

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iPro Lens System von Schneider Optics bietet Zusatzoptiken für das iPhone. In dem neuen iPro Lens Serie 2 Trio Kit sind ein Fisheye, Weitwinkel und Teleobjektiv enthalten. Aufbewahrt werden die Optiken in dem Haltegriff. Dieser ist Aufbewahrungs- System, Stativ-Anschluss und praktischer Griff in einem. So geht geschütztes iPhone telefonieren, fotografieren und filmen heute. Da ist kein Gramm zu viel.

Aus dem Iphone entsteht im Handumdrehen eine hochwertige Kamera. IPhone in das Case schieben, die gewünschte Optik mittels Bajonettanschluß befestigen, den Griff wieder schließen und dann geht es los. Dank der guten optischen Qualität müßen Sie auch keine Kompromisse in der Qualität eingehen.

IPro Lens von Schneider Optics wird in Deutschland von SCHNITTPUNKT UG vertrieben. SCHNITTPUNKT hat sich auf i- und Smartphone Gadgets spezialisiert. Professionelles iPhone-Mikroskop, 35mm Adapter (Kinofilm), Teleprompter, i- und Smartphone Angel sind alles Produkte die sie bei dem Spezialisten aus der Domstadt Köln erhalten.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:

SCHNITTPUNKT UG (haftungsbeschränkt)
Marktstr. 10
Gebäude AU26
50968 Köln
Tel:. 0049 (0) 221 3318821
www.schnittpunkt.de

Schneider iProlens system – Serie 2 Trio Kit

Wir von Thomas-Nowara Mediendienstleistungen und Schnittpunkt machen öfters Praxistests. dazu stellen wir Fachleuten Geräte zur Verfügung. Diesmal ist es das Schneider iProlens system Serie 2 trio Kit, bestehend aus dem iPhone Halter und drei Optiken: Fisheye, Weitwinkel und 2 x Tele.
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Getested wurde iProlens von Jürgen Müller einem Fotografen aus Hamburg.

Schneider iProlens system macht aus dem Iphone eine Fotoausrüstung mit 3 Wechselobjektiven. Ein sehr cooles, technisch ordentliches und ausgereiftes System. Die Objektive verfügen über die Abbildungsleistung, die man von Schneider Objektiven gewohnt ist. Für mich der absolute Knaller ist das 2 fach Teleobjektiv.

Fotographien von Jürgen Müller

Fotographien von Jürgen Müller

Fotographien von Jürgen Müller

Fotographien von Jürgen Müller

Jetzt kann man endlich mit dem Smartphone Portraits machen und hat keine verzeichneten Köpfe mehr. 60 mm Brennweite äquivalent zum 35mm Format sind schon super und gestatten wunderbare Peoplefotos.
Diese Ausrüstung wiegt nichts und passt in die Jackentasche. Das Handy habe ich ohnehin immer dabei und mit diesem Set habe ich jetzt meine komplette Ausrüstung immer dabei.

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Das iProlens Trio Kit gibt es bei Schnittpunkt UG zu kaufen.

Fotographien von Jürgen Müller

Fotographien von Jürgen Müller

Fotografie von Jürgen Müller

Fotografie von Jürgen Müller

Tonseminar bei TNMD – Kritik

Die Tonangel ist scheinbar zu weit weg und in die falsche Richtung zeigend.[/caption]Wir veranstalten bei TNMD Audioseminare und verwenden für die Beschreibung des Seminars ein Bild welches Mißverständnisse erzeugte.

Die Tonangel ist scheinbar zu weit weg und in die falsche Richtung zeigend.

Die Tonangel ist scheinbar zu weit weg und in die falsche Richtung zeigend.


Ein Besucher unserer Homepage schrieb dazu:
“Wenn ich sehe, wie die Assistentin die Angel hält, würde sie bei mir niemals einen Job bekommen. Selbst mit einem 416er wäre der Ton so viel zu unsauber.”

Da die Assistentin unsere Seminarleiterin, Marion Ahrens, ist, habe ich natürlich Sie um eine Stellungsnahme gebeten. Und da diese tontechnisch sehr interessant ist,
wird sie hier veröffentlicht:

Sehr geehrter Herr Kritiker,
ich freue mich über jede, und somit auch über diese, Kritik. Denn das bedeutet, dass sich jemand mit dem Thema auseinander gesetzt hat. Mein Kommentar dazu:
Wenn ich nur das Bild zu sehen bekäme, hätte ich einen ähnlichen Kommentar abgegeben. Da kann ich der Kritik nur zustimmen. Aber, das Ausschlaggebende für den “Ort” an dem sich das Mikrofon befindet, ist nicht zu sehen. Das angehängte Foto klärt auf, Kamera und Ton verfolgen unterschiedliche Ziele:

Ton- und Bildaufnahme gehen getrennte Wege.

Ton- und Bildaufnahme gehen getrennte Wege.


Der Redakteur stellte seine Fragen aus dem OFF (beim angehängten Foto ist rechts sein Knie und Schuh noch zu sehen). Die Antworten kamen von den 4 Protagonisten links im Bild, die kreuz und quer abwechselnd oder gleichzeitig redeten. Das Ziel für mich war also, dieses Gespräch in einer für das Ohr einigermaßen gleichbleibenden Akustik einzufangen. Darum habe ich das Richtmikro so ausgerichtet, dass keiner speziell leise oder ausgesprochen laut im Verhältnis zu den Anderen wirkte. Wie erwartet, mußte ich mich dazu etwas mehr auf den Mund der Polizistin ausrichten als zu den Schallquellen ihren männlichen Kollegen. Nur: wirklich nah an die Schallquellen konnte ich nicht ran, sonst hätte ich bei Halbtotalen wieder hoch gemußt und es war wieder nix mit einigermaßen gleichbleibendem Pegel.
Die Kamerafrau verfolgte ein anderes Ziel, nämlich dieses Gespräch zu bebildern. Da nur bei einer fest eingestellten Totalen immer alle Antworten im ON sind, war klar, dass etliche Teile des Gesprächs aus dem OFF kommen.
Marion Ahrens

Marion Ahrens


Wäre ich der Kamera “tonlich” strikt gefolgt, hätte mich der Redakteur im Nachhinein erschlagen, denn er hätte in der Post einen ständig “springenden Ton” zu hören bekommen. Er erwartete aber zu Recht eine Aufzeichnung bei der er das zuhören bekommt, was er beim Dreh wahrgenommen hat, nämlich 4 Menschen die gemeinsam die Fragen beantworten. (Der Japaner auf der anderen Spur hätte den Unterschied hörbar gemacht, denn der hat ja mit gepinselt.) – Wäre das was Anderes als ein aktuelles Stück für die Lokalzeit Dortmund gewesen, hätte ich anders geangelt. Wäre diese Gesprächsrunde nicht ad hoc zustande gekommen, wäre mir noch einiges dazu eingefallen.

Also zum Ursprung zurück: die Kamera pickt sich Ausschnitte raus, das Mikrofon muß durchgängig alle auch im OFF befindlichen Teilnehmer einfangen.

Also wieder nix mit “What you see is what you get”. Bilder lügen. Das sollte bekannt sein.

Zusatz: ich würde Sie, Herr ……, gerne mal zum weiteren Gedankenaustausch treffen. Das ist ernst gemeint und ohne jede Polemik. – Denn, was gibt es besseres als Jemanden der nicht nur hinguckt, sonder auch tatsächlich was sieht und zur Steigerung auch noch Ohren hat. – Und ich lerne immer gerne was dazu.

Gruß
Marion Ahrens

Direkter Link zum Tonseminar mit Marion Ahren

Gigapan Epic, Epic 100 and Epic Pro Bedienungsanleitungen

Haben Sie ein Epic, Epic 100 oder Epic Pro gekauft und brauchen die deutsche Bedienungsanleitung?
Dann ist dies Ihr Link.

Hier eine Übersicht für die

EPIC Pro-Bedienungsanleitung

1. Einleitung

1.1 Die GigaPan-Lösung

1.2 GigaPan EPIC Pro – Komponenten

1.3 EPIC Pro – Besonderheiten

1.4 EPIC Pro – Menüsteuerung

1.5 Einrichten des EPIC Pro-Schnellmenüs

1.6 Kompatibilität mit elektronischen Auslösekabeln

2. Einrichten des GigaPan EPIC Pro-Panoramakopfes

2.1 Vorbereiten der Ausrüstung

2.2 Laden und Einlegen der Batterien

2.3 Befestigen des EPIC Pro-Panoramakopfes auf einem Stativ

2.4 Anbringen von Kamera und Objektiv

2.5 Einrichten der Kamera

2.6 Ausrichten der Kamera am EPIC Pro-Panoramakopf

2.7 Einstellen des manuellen Fokus oder Autofokus

2.8 Minimieren von Parallaxenfehlern

3. Verwenden des GigaPan EPIC Pro-Panoramakopfes

3.1 Aufnehmen eines neuen Panoramas

3.2 Aufnehmen eines Panoramas

3.2 Wiederholen des letzten Panoramas

4.
EPIC Pro – Zusätzliche Hinweise und neue Funktionalitäten

4.1 Belichtungsreihen zur Aufnahme von HDR-Bildern

4.2 Spiegelvorauslösung

4.3 Verschlusskorrektur

4.4 Zeitraffer/Reihe

4.5 Konfiguration speichern/laden („Konf. spei./lad.”)

4.6 Bild halten

4.7 Verschlussfeedback („Verschlussfeedb.”)

5. Alles über GigaPan.com

5.1 Anzeigen und Freigeben

5.2 Einbetten Ihres Panoramas

5.2 Hochladen Ihres Panoramas auf Google Earth

6. Fehlerbehebung

6.1 Unscharfe Fotos

6.2 Fotos mit geringer Tiefenschärfe

6.3 Die Kamera lässt Bilder oder das erste Bild aus

6.4 Das elektronische Auslösekabel betätigt den Kamera-Auslöser nicht

6.5 Autofokus der Kamera funktioniert nicht mit elektronischem Auslösekabel

6.6 Verzerrte oder verschobene Panoramen

6.7 Panoramen mit Vignettierung

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